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Wasserfall, V-Modell, RUP, XP, Scrum und jetzt auch noch Hybrid ? Wer braucht noch ein weiteres Projektmanagement-Modell ?

Keine Angst: Hier geht es nicht um neue Verfahren, sondern um die sinnvolle Kombination der Methoden aus verschiedenen Standards. Eine Vielzahl von Studien in den letzten Jahren hat gezeigt, dass ein agiles Vorgehen in vielen Projekten erfolgreich angewendet wird - aber nicht in seiner Reinform. Eine Umfrage von Gulp bestätigt, was ich auch aus meiner Beratertätigkeit in vielen großen Organisationen kenne. Neben den klassischen Verfahren wie Wasserfall, V-Modell werden vor allem Kombinationen mit agilem Vorgehen gebildet. Dabei gilt es zu beachten, dass die verschiedenen Elemente nicht beliebig kombiniert werden können. Ohne ein gutes Verständnis der zugrundliegenden Annahmen und "Philosophien" verkehrt sich der Nutzen oft ins Gegenteil.

Als anschaulicher Vergleich wird oft die Automobiltechnik herangezogen wo hybride Verfahren erfolgreich in Motoren kombiniert werden - jedoch hinkt hier etwas der Vergleich, denn ein Projekt ist kein Produkt. Eine bessere Analogie findet man im Gesundheitswesen: Eine guter Arzt versucht verschiedene Behandlungsmethoden ganzheitlich zu kombinieren um das "Projekt: Heilung" erfolgreich durchzuführen. Auch dabei gilt: man kann nicht beliebig Schulmedizin mit Hömoopathie oder TCM kombinieren, sondern muß genau wissen worauf sich die Wirksamkeit jeweils begründet. Zum Beispiel werden in der Diagnostik oft schulmedizinische Verfahren eingesetzt um anschließend in der weiterführenden Behandlung auf Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin, wie z.B. Akupunktur zurückzugreifen.

Ein häufig angewandtes hybrides Modell im Projektmanagement setzt traditionelle Methoden in der Initiierungsphase des Projektes ein, führt die Implementierungsphasen überwiegend agil durch und setzt im Projektabschluss wieder auf das klassische Vorgehen.
Variationen dieses Vorgehens betreffen zum Beispiel die Durchführung des formalen Abnahmetests am Ende des Projektes oder am Ende jeder Iteration. Dies hängt oft auch davon ab, ob die erstellten Teilprodukte tatsächlich nach jeder Iteration in den Produktivbetrieb übernommen werden sollen oder erst am Ende.
Eine intensive Kommunikation mit den Anwendern zu Beginn und Ende jedes Sprints in Scrum kann zum Beispiel ergänzt werden durch den Einsatz klassischer Methoden wie Project Highlight Report und monatlicher Steering Boards für andere Stakeholder. Die Nutzung formalisierter Verfahren zur Projektsteuerung wie Exception Reports und Stage Approvals schaffen Transparenz und Vertrauen auf Management Ebene und erleichtern so die Akzeptanz agiler Verfahren.

Im Hybriden Ansatz wird gelegentlich auch für einen kompletten Teil der Produkterstellung ein klassischer Wasserfall-Prozess eingesetzt und für alle anderen Teile ein stark agiles Vorgehen gewählt. Dies kann zum Beispiel notwendig sein wenn Arbeitspakete an externe Supplier vergeben werden die nicht agil arbeiten oder die durch einen stark reglementierten Procurement-Prozess mit genauem Pflichtenheft eingebunden werden müssen.

In der Abstimmung der Teilprojekte und unterschiedlichen Kulturen der Projektabwicklung entstehen dabei besondere Herausforderungen für den Projektleiter.

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